Liebeskummer ist ein Arschl❤ch!

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Kein schönes Thema, das weiß ich. Aber ein wichtiges, wie ich finde. Schließlich werden wir fast alle irgendwann Opfer dieses Gefühls.

Mich interessiert immer sehr, wie es allen anderen in einer solchen Situation geht.

Fühlst du dich genau so, wie ich? Leidest du ähnlich? Kannst du mich verstehen, wenn ich dir sage, dass meine Welt zusammengebrochen ist?

Ich schneide hier ein sehr verletzliches Kapitel an und ich hoffe, euch damit nicht traurig zu machen, sondern etwas mitzugeben.

Die Botschaft: was uns nicht umbringt, macht uns nur stärker!

Abgedroschen? Möglich. Aber so wahr!

Ich habe bei Facebook Fragen gestellt, die ihr mir zahlreich beantwortet habt. Ich habe selten so interessante Texte und Geschichten zu lesen bekommen. Wahnsinn, wie ehrlich ihr wart. Ich danke euch von Herzen, denn mir ist diese Angelegenheit wichtig.

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Ich oute mich zuerst.

Ja, ich kenne Liebeskummer. Meine ersten Erfahrungen damit waren sicher nicht annähernd das, was sie heute sind, aber man wächst ja mit seinen Aufgaben.

Im zarten Pubertäts-Alter hatte ich meinen ersten, „schrecklichen“ Liebeskummer, der mich Schlaf und Nahrungsaufnahme verweigern -,mich mein Tagebuch nass weinen ließ und mir die Konzentration in der Schule raubte.

Das alles wegen eines Jungen, der mich zwei Wochen lang ganz gut fand, dann aber eine gute Freundin und darauf hin deren Freundin. Wir waren Kinder, die gerade anfingen, die ersten echten Sorgen kennenzulernen. Und jede, die neu dazu kam, schmerzte. Jede raubte uns ein Stück unserer naiven, leichtsinnigen, rosaroten Kindheit, in der es fremdgehen, Schluss machen und Herzensbrüche einfach nicht gab. Ich hatte keinen Vergleich, deshalb war auch das damals einfach schlimm. Ich werde hoffentlich als Mutter später daran denken, dass es immer ein erstes Mal gibt und Sprüche wie „Da fließt nich so viel Wasser den Bach hinunter“, „Da kommen noch so viele!“ und „Bis zur Hochzeit ist alles vergessen!“ einfach nicht ziehen. Man kann sich das schlichtweg nicht vorstellen. In diesem Moment ist es eben schrecklich und man möchte leiden, bis es wieder geht.

Irgendwann verliebt man sich wirklich, führt tatsächlich Beziehungen und lernt, was man für sich braucht und was einem nicht gut tut.

Man gibt bei Beziehungsabbruch immer ein Stückchen seiner selbst mit, vorausgesetzt, man hat wirklich etwas für den anderen empfunden. Andererseits lernt man unglaublich viel dabei und erweitert somit seinen Horizont.

Jeder Mensch, der einem im Leben begegnet, hinterlässt irgendwo Spuren. Man lernt neue Leute kennen, vielleicht neue Interessen, neue Weltanschauungen, Meinungen, Familiensysteme und alles, was dazu gehört.

Ich bin deshalb dankbar für jede einzelne Person, ob nun emotional verbunden, oder nicht, die mein Leben bereicherte oder dies noch immer tut.

Zurück zum Wesentlichen: Natürlich wird Liebeskummer mit zunehmender Lebenserfahrung schlimmer. Man geht nicht unbelastet an Beziehungen heran. Man hat Erwartungen,  setzt gewisse Dinge einfach voraus. Bestimmt ist das manchmal nicht fair.

Das ist dann einfach ein anderes Beziehungs-Level. Ein 16-jähriger Mensch wird auf andere Dinge achten, als ein 30-jähriger, einfach deshalb, weil sich das Lebensziel ändert oder man sich seinen persönlichen Grenzen“ nähert.

Ich zum Beispiel wollte immer gern mit 24/25 heiraten, mit 26 ein Kind bekommen und bis dahin schon die unglaubliche Karriere-Frau sein, die mir in meinen Gedanken schon so viel voraus hatte. Je näher die Alterszahlen rücken, desto unwahrscheinlicher kommt mir mein Wunsch vor – und trotzdem: nicht das höchste Pokemon-Go-Level zählt bei der Partnerwahl, sondern Lebenseinstellung, Ziele und Charakter. Ich muss ja langsam planen.

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Die Fragen

1. Wie lang hat der schlimmste Liebeskummer gedauert?
2. Wie fühlt man sich?
3. Kann er einen Menschen verändern? Auch nachträglich? Was ist nun anders?
4. Was kann man tun, um diese Zeit zu überstehen? Welche Menschen kònnten helfen (Eltern, Geschwister, Freunde..) ?
Und 5.: Fühlte sich der Gegenpart ähnlich ?

Ich beginne.

1.  Ein undefinierbarer Zeitraum von etwa einem Jahr. Manche Tage erwischte es mich eiskalt und überraschend, manchmal konnte ich das Gefühl aber auch wegdrücken.

2. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich überfahren worden- aber nicht von einem Auto, sondern gleich von einem ganzen Zug. Das Gefühl ist sofort abrufbar. Ich war wackelig auf den Beinen, in meiner Magengegend fehlten meiner Meinung nach sämtliche Organe, Essen wurde zum nötigen Übel oder einfach weggelassen. Jede Art von Freude kam mir absurd und unecht vor, schließlich hatte ich nichts als Trauer übrig. Ich war näher am Wasser gebaut, als ich aushalten konnte, wodurch wirklich bescheuerte Situationen entstanden, über die ich mittlerweile schmunzeln kann. Ich weinte, ich litt, ich war super masochistisch und las mir alte Texte und Briefe durch, sah mir Bilder und Erinnerungen an. Ich tat mir wirklich weh. Das mag furchtbar selbstzerstörerisch und dumm klingen (Ich seh schon einige Männer lesen und sich an den Kopf greifen), aber viele Frauen schließen so einfach am besten ab. Entweder entwickelt man Hass, gewöhnt sich an den Schmerz oder kann irgendwann  dieses Kapitel beenden. Es holt einen nicht nach 2 Jahren ein. Mehr leiden geht nicht, alles hat Grenzen. Und die reizte ich aus.

3. „Ich bin nun ein ganz neuer Mensch“ – ähm, nein. Ich bin vielleicht etwas skeptischer, erwarte vielleicht etwas mehr Schlechtes von der Welt, bin vielleicht auch etwas zurückhaltender mit meinem Privatleben in der Öffentlichkeit. Aber nein, grundsätzlich bin ich einfach ich. Ein gefühlsbetonter Mensch, der versucht, in allem etwas Gutes zu sehen, auch, wenn es weh tut.

4. Abgesehen vom erwähnten selbstgewählten Totalausfall, helfen Menschen, denen du etwas bedeutest. Meine Eltern sind mir immer eine großartige Stütze. Freunde, die es erst seit kurzem oder vielleicht nur in dieser Zeit gab, konnten mir genau so gut helfen, wie alte, beständige. Zuhören. Meinung aussprechen. Diskutieren und ABLENKEN! Ich habe auch viel in mein Kaninchen hineingeweint. An dieser Stelle: R.i.P., Hummel. Du warst der beste Zuhörer.♥

5. Ich kann nur sagen, was ich persönlich denke. Ich bin der Meinung, dass ich letztlich der einzige Mensch war, der unter der Trennung gelitten hat.

UND NUN IHR!

 Euch stellte ich die selben Fragen. Und ich danke Euch für die privaten Einblicke in Eure Gefühlswelt, ihr seid der Wahnsinn!

Nochmal die Fragen:

1. Wie lang hat der schlimmste Liebeskummer gedauert?
2. Wie fühlt man sich?
3. Kann er einen Menschen verändern? Auch nachträglich? Was ist nun anders?
4. Was kann man tun, um diese Zeit zu überstehen? Welche Menschen kònnten helfen (Eltern, Geschwister, Freunde..) ?
Und 5.: Fühlte sich der Gegenpart ähnlich ?

M.,  weiblich

Mein schlimmster Liebeskummer dauerte einen Tag. Ich hab mich gefühlt als wäre mir etwas weggenommen worden, meine Gedanken kreisten den ganzen Tag darum….ich habe nur geweint und habe es kaum geschafft mich abzulenken, ich habe am PC gesessen, den ganzen Tag gespielt, mit meinem Hund geknuddelt, gegessen (schlimme Phase) und geheult und geheult. Verändert hat mich jeder Liebeskummer….in so fern dass ich (vor dem einen schlimmsten) immer pessimistischer geworden bin….bis M* kam…der für diesen einen Tag verantwortlich war…und ich weiß genau, dass er sich genauso elend gefühlt hat, wie ich, auch er hat bemerkt, dass es ohne den anderen nicht mehr geht, dass man den anderen brauch usw..

D., männlich

  1. Wie lang hat euer schlimmster Liebeskummer gedauert? 3 Jahre
  2. Wie habt ihr euch gefühlt? Lustlos und depressiv
  3. Hat er euch verändert? Auch nachträglich? Was ist nun anders? Ich bin abgestumpft und lass weniger an mich heran
  4. Was habt ihr getan, um diese Zeit zu überstehen? Wer waren die Menschen, die geholfen haben (Eltern, Geschwister, Freunde..) ? Hab mich durch Arbeit abgelenkt

Hilfe oder Unterstützung hatte ich nicht wirklich

Und 5.: denkt ihr, dass sich der Verursacher des Liebeskummers ähnlich fühlte, wie ihr ? Nein denke ich nicht außer der Person tut es so leid das man verletzt ist

R., männlich

  1. Liebeskummer kann zum Dauerzustand werden, wenn man ungewollt zu lange Single ist. Deshalb würde ich sagen, es ist die derzeitige Phase, mittlerweile 4,5 Jahre. 2. Gefühlt ist gut. Nach sehr vielen Kennen lernen und Feststellungen überwiegen doch die Enttäuschungen. Nichts ist wie früher. Früher war der Mensch Interessant. Heute ist spätestens die 4 Frage indirekt nach Geld. Zumeist wird gefragt, was man arbeitet und danach direkt, wie viel man verdient. Diese Frage wurde mir das erste mal 1992 gestellt und schon dort habe ich diese nicht ganz korrekt beantwortet. Damals hatten wir die DM. Ich habe zwar den richtigen Beruf angegeben, den Verdienst jedoch einfach halbiert. Also ein Halbmonatsgehalt, wobei ich das Halb verschwiegen habe. Damals wie heute sind Frauen davon abgeschreckt, wenn man aus deren Sicht nicht ausreichend Einkommen hat. 3. Hat er mich verändert? Ja, sehr sogar. Ich bin sehr argwöhnisch geworden, zu oft haben Frauen mich mit falschen Versprechungen verarscht (Sorry, das ist definitiv so). Ich bin nicht negativ eingestellt, aber vielleicht zu vorsichtig und manchmal auch sehr zurückhaltend. 4. Niemand hat mir geholfen oder hilft mir. Die Zeit stehe ich alleine durch. Ablenkung durch arbeit ist ein gutes Mittel. Denn eines ist gewiss: Kollegen erzählen, dass die Frau zu Hause wartet und solche Dinge….. Doch bei mir ist da niemand….. Deshalb bin ich in der Regel der letzte der aus dem Büro geht (aber sicher nicht der erste morgens). Zu 5.: Nein, die sind mittlerweile alle vergeben. Kurzum: Ich wog eine Zeitlang 139kg, lernte nach der Trennung von meiner EX Frau eine neue Frau kennen. Ich machte eine Diät runter bis auf 85 kg. Dann trennte sie sich, weil sie unbedingt nach Amerika wollte und sich sehr schnell einen Amerikanischen Soldaten angelte. Damals hatte ich noch geraucht. Seit 9 Monaten rauche ich nicht mehr, mein Gewicht war aber über die Enttäuschung und den weiteren ständigen Enttäuschungen wieder auf 120 kg hochgeschnellt. Dann hörte ich mit dem Rauchen auf und kam auf 138 kg. Mittlerweile geht es extrem langsam bergab auf jetzt ungefähr 132 kg. Man könnte es Frustspeck nennen. Ein Teufelskreislauf. Weitere Fragen kann ich Dir beantworten, wenn etwas unklar ist. Ist nicht grad leicht darüber zu schreiben, denn die Situation ist wie sie ist: Beschissen.

L., weiblich

  1. Schlimmster Liebeskummer… Ist der aktuellste nicht immer der Schlimmste bis er überstanden ist?
  2. schlaflos, rastlos, leer, übel, Herz zugeschnürt, unfähig Alltag zu bewältigen
  3. misstrauischer, skeptischer, selbstbewusster, selbstständiger
  4. Alkohol, Disko, Zigaretten, Suchtverhalten, schreiben… Kurzfristige „Lösungen“

Langfristig: hilfreiche Gedanken…

was könnt ich machen damit es noch schlimmer wird?

Medizinische Auseinandersetzung – was passiert eigentlich mit mir und meinem

Körper, dass ich mich so fühle?

Wie sieht meine Welt in 5 Jahren aus?

Dankbarkeit für Dinge die ich habe, und ohne die man noch unglücklicher wäre wenn sie weg wären (Hundi, beste Freundin, Gesundheit)

Lebensträume erfüllen, die man bisher nicht gemacht hat

Gesehen, dass das eine Lektion ist, die mir voran bringt

Dass Liebe kein einseitiger Prozess ist

Mir jeden Tag eingestanden, dass ich traurig sein darf – hilft definitiv! Irgendwann will man sich nicht mehr hinsetzen und traurig sein

Und sich dann von der Naivität zu verabschieden, dass man sich selbst unter dem Wert verkauft.

A., männlich

  1. 1-2 Jahr lang, bis wir wieder zueinander gefunden haben. Trotz Beziehungen und Frauen dazwischen blieb sie mir immer im Hinterkopf. 2. Wenn ich allein war schrecklich. Zwar verdrängt man es mit der Zeit immer besser, aber in Gewissen Situationen und Erlebnisse die uns verbindet haben, war es schrecklich. 3. Man ist reifer und erfahrener und weiß, was man früher falsch machte. 4. Freunde und Frauen die zur Ablenkung und Verdrängung geholfen haben, auch wenn vieles gegen sie sprach und meine Eltern nicht gut auf sie zu sprechen waren. Und 5.: Ich denke und hoffe es, sonst wären wir nach so langer Trennung nicht wieder zusammen und hätten uns eine Chance gegeben. Obwohl jeder mir es ausgeredet hätte, mit ihr fühlte es sich einfach richtig an und es kam auch etwas zurück.

R., männlich

Thema 1: Aktiv 1,5 Jahre passiv, aktiv bin ich der Meinung, wer Gefühle hat, gehen diese zu einer gewissen Zeit nie aus. Thema 2: Ni so gut.^^ Sehr nachdenklich, was soll das?? Die W fragen tauchen auf. Thema 3: Natürlich, man geht natürlich vorsichtiger an die Sache mit den Gefühlen heran, da man diese Erfahrug gemacht hat ist man auch nicht mehr so leicht zugänglich als sonst, das heißt man ist zwar Kontaktfreudig aber beim Thema Gefühle hält man sich da stark zurück und schaut lieber 2 mal in wen man da Gefühle zulässt. Das ist auch das grosse Problem heut zu Tage, bei mehreren Gesprächen ist es so, das Menschen zwar Gefühle zulassen anfangs, das auch voll ausleben aber sobald jemand enttäuscht wird schreckt er umso mehr beim nächsten mal zurück. Heißt aber auch wer Gefühle erleben will, muss bereit sein zu Riskieren, das gilt für gleiche Geschlechter, man hört öfter von Frauen, das Sie Angst haben enttäuscht zu werden, nur geht es den Männern nicht anders die sagen es nur nicht so offen. ^^^Thema 4: Die Sache realistisch sehen woran es lag, woran war man an dieser Person wirklich, meist rennt man ja in Sachen rein ohne sich mal hin zu setzen und sich ernsthafte Gedanken über eine Person zu machen. Real die Sachen verarbeiten auf jeden Fall. Geholfen haben meist Freunde Famile weniger, wenn man mit diesen darüber redet haben diese meist keine Lust mehr zu zu hören oder Verständnis zu zeigen. Freunde dagegen kennen diese Situation meist ganz gut. Thema5: Kommt drauf an, wie die Sache beendet wird. Wer Schluß macht meist nicht, da er der Meinung ist alles richtig gemacht zu haben. Dagegen leidet der am meisten, welcher plötzlich vor vollendeten Tatsachen steht. Oder es leidet der, welcher am meisten investiert wird. Der Verursacher wird darber nachdenken ja, jedoch nie dasselbe fühlen wir der, welchen es plötzlich trifft. Am Ende zählt immer die Verantwortung, wer sich dieser ncith bewusst ist sollte keine Beziehung führen, da er sich nie so viele Gednaken macht, wie der, welcher voll und ganz dahinter steht.

R., männlich

  1. Wie lang hat euer schlimmster Liebeskummer gedauert? – Weiss nicht. Hält noch an. Aktuell über 6 Wochen. 2. Wie habt ihr euch gefühlt? – Am Anfang ist es am extremsten, man weiss noch nicht was man fühlt. Ne Mischung aus Adrenalin (man steht quasi unter Strom) und Angst. Um ein vielfaches schlimmer wirds wenn man der Person nahne ist. Die Angst ist seit ein paar Wochen weg. 3. Hat er euch verändert? Auch nachträglich? Was ist nun anders? – Nicht viel. Weitestgehend alles beim alten. 4. Was habt ihr getan, um diese Zeit zu überstehen? Wer waren die Menschen, die geholfen haben (Eltern, Geschwister, Freunde..) ? – Einmal hab ich mich betrunken. Motorrad bin ich gefahren, weit oberhalb dessen was die STVO erlaubt (und habe festgestellt das ich keine angst habe, was schlecht für mich ist) – sonst nix. Es weiss auch niemand. Und 5.: denkt ihr, dass sich der Verursacher des Liebeskummers ähnlich fühlte, wie ihr ? – Möglich, aber wenn dann kann sie es gut verstecken.

J., weiblich

  1. 1 ganzes verdammtes Jahr
  2. Am Anfang natürlich grausam , ich dachte die Welt geht unter …hab 10 Tage in meinem Zimmer verbracht ,mit Rollos unten, nix zu mir genommen und meine Mutter kam einmal am Tag gucken ob ich noch lebe😂 aber nach und nach wurde es besser und ich verstand wieso es zur der Trennung kam und das es so besser ist . Natürlich gibt es heute auch noch Tage wo ich traurig darüber bin das es vorbei ist und erinnere mich an die schönen Tage dir wir hatten , aber dann holt mich die Realität wieder ein und zeigt mir das es so wie es jetzt ist ,perfekt ist ☺️
  3. Er hat mich total verändert , gezeigt was ich wirklich möchte in einer Beziehung und wie mein Mann fürs Leben sein sollte. Und hat mir auch gezeigt das ich so wie ich war , nicht glücklich war . Verstehst du was ich damit sagen möchte ?😂
  4. Ich hab mich super gut abgelenkt , in dem ich einfach komplett mein Leben auf Neustart gestellt habe. Hab die Haarfarbe verändert , an Gewicht verloren , mehr Selbstbewusstsein bekommen. Ich habe gelernt das mein Leben auch ohne ihn super ist. Meine Freunde haben mir sehr durch die Zeit geholfen , war fast jedes Wochenende unterwegs und wirklich nur zum schlafen zu Hause😅

Und 5.: Ich denke zum Teil ging es ihm genau so wie mir , vor allem am Anfang.

Aber er hat es eindeutig besser und schneller verarbeitet als ich. Und nun sind wir die dicksten Freunde.

A., weiblich

  1. Etwa 3 Monate
  2. Es hat sogar körperlich geschmerzt. Ich hatte keinen Appetit mehr, keine Motivation zu nichts, wollte am Liebsten nicht mehr da sein.
  3. Ja, es hat mich wesentlich gestärkt, ich weiß nun, dass man aus jedem Tief wieder herauskommt und alles früher Oder später überwindet. Und (leider) hat es mich im Nachhinein vorsichtiger und verschlossener gemacht. Mein Glauben an die gute Welt ist ein bisschen verschwunden
  4. Erst einmal habe ich mich gehen lassen, tagelang eingekapselt in meinem zimmer verbracht und geheult. Danach habe ich etliche Foren durchgelesen, es hat geholfen dass es anderen menschen ähnlich geht. Danach habe ich versucht, Mir etwas zu gönnen, sport zu machen, etwas neues und aufregendes zu finden, etwas außergewöhnliches zu machen, neue Menschen kennen zu lernen. Meine engsten Freunde waren meine stütze, waren fur mich da vom ersten moment an, haben dafür gesorgt dass ich wieder raus gehe. Am meisten hat Mir geholfen, Das Land zu verlassen. Ein ortswechsel ist allgemein immer gut, egal wie lange.
  5. Ich wünschte es wäre so

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Ich bedanke mich noch einmal.

Hier stehen längst nicht alle Geschichten, denn einige sollte ich nicht verwenden oder wurden mir auch nur erzählt. Daran halte ich mich natürlich – ich bin wirklich gerührt, wie tief ihr mich habt blicken lassen.

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Ja, wir alle leiden von Zeit zu Zeit. Ja, wir können verstehen, wie sich der andere fühlt und Ja, wir können zuhören, Trost spenden, einfach da sein.

Jeder Kummer ist irgendwann aushaltbar. Es braucht die richtigen Menschen, die richtigen Worte, die richtige Motivation, wieder geradeaus sehen zu können.

 

Danke fürs Lesen.

Eure Laura.