Ein Blick auf die Hoffnung

Am 12.11.2016 fand in Dresden die alljährliche HOPE-GALA statt.  2006 wurde diese tolle Spenden- Veranstaltung ins Leben gerufen – und dieses Jahr war ich dabei!

Was ich erlebt habe und wofür Geld gesammelt wird- hier erfahrt ihr alles.

 

Die Aids- Schleife – das Symbol der HOPE.

Das Ziel der Organisation ist die Hilfe für HIV-positiv erkrankte Kinder und deren Eltern. Sie sichert die medizinische Behandlung und leistet emotionalen Beistand. Das Einsatzgebiet der unzähligen Mitarbeiter betrifft die Region des Western Cape von Südafrika. Diese arbeiten dort in Kliniken, um Betroffene aktiv und persönlich begleiten zu können. Es gibt Schulungen für Patienten, in denen unter anderem gesunde Ernährung, Hygiene und Prävention gelehrt werden. Besonders: auch für Freizeitangebote wird gesorgt, sowohl für Eltern, als auch Kinder. In schweren Zeiten wie diesen ist dies wohl wichtiger denn je.

. Durch die Einnahmen der Spenden können unter anderem folgende Dinge gestemmt werden:

KREIS-Kopie-neuSchon 1999 war das Projekt in Planung- 2001 wurde die HOPE Cape Town als gemeinnützige Hilfsorganisation für Behandlung und Betreuung von HIV-positiven Kindern gegründet. Seitdem gab es viele Erfolge zu verzeichnen. Unter anderem das erwähnte ins Leben rufen der HOPE-GALA.

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Auf dem Bild sieht man die diesjährigen Gala- Stars, Unterstützer und Abendgestalter.
Die zahlreichen Helfer, zumeist hinter den Kulissen, verdienen aber ebenso viel Dank für diesen gelungenen Abend und die lange, aufregende Nacht.
200.000€ wurden letztlich gespendet- was für eine Summe!
Das Staatsschauspiel, welches ein herrliches Ambiente für die Vorstellung bot, war komplett ausverkauft.
Das Bühnenprogramm (welches ich leider nur zur Hälfte bestaunen konnte) ging wirklich ans Herz. Die Künstler untermalten den großartigen Zweck mit ergreifenden Reden, berührender Musik, erfrischendem Tanz und leidenschaftlichem Gesang.
Zu sehen waren Mirja du Mont, Olivia Delauré, das Orchester der Staatsoperette, Jannik Harneit, Angelika Milster, Joja Wendt, Lenn Kurdrjawitzki, Magdalina, Nana Mouskouri, Julia Neigl, Albert Hammond, Johannes B. Kerner.
Ganz niedlich finde ich auch die Danksagung auf der Homepage. 🙂
„Ein großer Dank gilt den mehr als 100 freiwilligen , fleissigen Helfer: Losverkäufer, Künstler, Caterer, den Mitarbeitern des Staatsschauspiels vor und hinter den Kulissen, den Technikern, Servicekräften oder Hostessen, den Shuttlefahrern und Freunden, den Partner der Tombola und Give-Away-Tüten… und all unseren großzügigen Gästen, die uns seit Jahren die Treue halten und dafür sorgen, dass jedes Jahr soviel Geld nach Südafrika fließt.“

Da macht man doch gern wieder mit!

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Ich habe zwei Wochen vor der Gala noch ein wenig beim „Geschenke verpacken“ geholfen. Es gibt während der gesamten Show die Möglichkeit, Lose zu kaufen. Der Erlös dieser fließt ebenfalls in die Spende ein.  Zu gewinnen gibt es jedes Jahr eine ganze Menge. Sponsoren-Firmen stellen dafür ausgewählte Produkte und  Gutscheine zur Verfügung. Und diese schönen Sachen wollen hübsch verpackt und versehen mit der richtigen Nummer bis zur Gala vorbereitet sein- eine wahnsinns Arbeit, ich ziehe meinen Hut vor den Fleißbienchen.

Am 12.11. hatte ich die ehrenvolle Aufgabe, die Stylinglounge zu managen. Ich hab mich seehr gefreut. In den wunderschönen Räumen des Kempinski Hotels tummelten sich Friseure, Kosmetiker, Make-up-artisten, Journalisten, Promis, Gäste, ab und an ein Hotelmitarbeiter, der für das leibliche Wohl sorgte oder mir irgendetwas bringen musste (mehr Licht, Schreibblock, Zimmernummern, mehr Champagner, etc)- kurzum: es war viel los und ich hatte den Überblick zu bewahren und Ordnung zu schaffen. Pläne aufzustellen, zuzuteilen, Dinge klären. Selten habe ich so oft die Rezeptions-Nummer  gewählt. Aber es sollte an nichts fehlen, ich wollte meine Sache gut machen. Ich glaube, das ist gelungen.

Erst zum zweiten Teil der Bühnenshow waren wir mit allem fertig und konnten uns unters Pubikum mischen. Wir schlichen hinter den Kulissen entlang, ich setzte mich zu meinen Eltern in die Loge und genoss einen Moment der Ruhe, das Programm und die Möglichkeit, zu sitzen. Der Tag war lang und wurde noch länger.

AFTERSHOWPARTY! Mit Shuttle gings zum Messegelände. In den aufgebauten Zelten und Gebäuden startete eine riesige Feier. Mama und ich waren recht früh da, hatten Hunger und sahen uns um. Mein Papa kam mit netten Freunden nach. Es gab in 2 Zelten überall kleine Stände, an denen sich Restaurants mit zusammengestellten Mini-Speisen präsentieren konnten. Selbstverständlich probierten wir alles, was gut aussah. Also alles. 😀

Bis tief in die Nacht hinein tanzten und lachten wir, tranken und aßen und quatschten mit vielen, vielen Leuten. Ich liebe es, neue Persönlichkeiten kennenzulernen.

Insgesamt war es ein gelungener Abend, eine tolle Nacht, ein anstrengender Tag und eine absolut fabelhafte Aktion!

Ich bin sehr froh, dass ich mitgemacht habe.

Ihr wollt mehr über die HOPE-Gala erfahren, spenden oder euch einfach die Künstler ansehen? Hier geht´s zur Homepage !

 

Much Love & Hope

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Laura