Mein größter Feind

Du bist nicht gut genug!“

Du bist hässlich!“

Du hast nichts anderes verdient!“

 
Ja, es kann wehtun, wenn ein Mensch – besonders ein uns sehr nahestehender- Kritik äußert. In meinen Beispielsätzen ist es allerdings weniger Kritik, als Beleidigung.Jetzt könntest du sagen: Was für gemeine Menschen. Ist doch klar, dass ich mich immer so schlecht fühle.

Oder du betrachtest das eigentliche Problem. Und das bist du selbst.

Natürlich sagen Menschen böse Dinge. Das war schon immer so, das wird immer so sein. Aus den unterschiedlichsten Gründen übrigens. Manchmal denken sie, dass sie dir damit helfen könnten. Manchmal ist es verletzte Eitelkeit. Manchmal macht sie ihr eigenes, trostloses Leben traurig und sie suchen nach Beschäftigung, manchmal wollen sie wehtun und ergötzen sich an deiner Reaktion. Manchmal denken sie aber auch schlichtweg nicht nach.
Ungeachtet dessen: Du bist das Problem. Und warum? Weil du es dir annimmst.

Erst wenn du Aussagen wie : „Du bist hässlich“  verinnerlichst, weil du dich vor dem Spiegel fragst, ob sie recht haben, fangen sie an, in dir zu wachsen. Es wird ein „Ich bin hässlich“ daraus. Ein Mantra. Ob unterbewusst oder laut ausgesprochen, es wird sich in dir festbrennen.

 
Mental-Coaching funktioniert übrigens genau so.Je öfter du einen Satz wiederholst, desto fester prägt er sich ein. Leider haftet negatives immer leichter, als positives.

Und weil wir uns davon beinflussen lassen, schlimme Gedanken programmieren und dann damit und danach leben, sind wir selbst unser größter Feind.

Der schlimmste, den man haben kann. Denn näher kann dir keine Person sein. Zerstörender auch nicht.

Wie oft wir uns selbst im Weg stehen, fällt erst auf, je mehr man darüber nachdenkt.
„Oh, nein, das kann ich nicht essen. Ich bin doch schon so dick.“ – So. Du sprichst dir selbst ein Verbot aus. Du kasteist dich. Du fühlst dich sofort unwohl. Aber wer sagt denn, dass du zu dick bist? Du musst dich wohlfühlen! Und tust du das nicht (Und das nicht, weil so viele Mädels anders aussehen, sondern weil wirklich DU der Meinung bist, dass du etwas ändern musst:), mach Sport. Auch das hast du in der Hand.

„Ich werde nie so viel Geld verdienen, wie die.“ Ganz schnell vergessen! Es liegt in deiner Hand. Arbeite dafür, stecke Energie in deine Vorhaben, sei zielstrebig. Aber rede dir nicht von Anfang an ein, was du nicht schaffst. Wer -abgesehen von dir selbst- könnte dich denn davon abhalten?

„Das kann ich nicht tragen. Das steht mir nicht.“ Wenn du es gern anziehen möchtest, weil es dir gefällt, los gehts! Wer macht die Regeln? Nur du. Wenn du ein Outfit mit Überzeugung trägst, wirst du so strahlen, dass du wahrscheinlich sogar Komplimente bekommst. Das wichtigste Kompliment aber, kannst du dir nur selbst geben. Ein zufriedenes Lächeln im Spiegel.

Machs dir nicht schwerer, als es ohnehin schon ist.

Und wenn alle Menschen auf der Welt Arschlöcher sind – sei anders! Sei einfach du selbst. Zeig ihnen, wie es richtig geht. Sei ein Vorbild, sei stolz auf dich, sei die beste Version deiner selbst.

Aber such nicht nach Ausreden. Du bist selbst dein größer Feind. Alle anderen sind nur Beiwerk.

Du kannst allerdings auch dein größter Freund werden. Dein eigener Energie-Quell, dein eigener Kompass.  Selbstliebe ist etwas, für dass es sich lohnt, zu arbeiten.
Täglich  ein kleines Lächeln für das eigene Spiegelbild – probiert es aus, es hilft wahre Wunder. 

Liebt euch selbst und andere, ihr wunderbaren Menschen und schützt euch damit vor dem ganzen Hass, der diesen Planet verpestet.

xoxo

Laura

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Großer Dank an Martin Budach, ich liebe die Aufnahmen.

Macht euch selbst ein Bild auf http://www.martinbudach.com

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