BORDERLINE

Und mein Projekt geht weiter! Anonym werden hier für euch Gast-Autoren die absoluten Tabu-Themen anschneiden. Dinge, die man öffentlich niemals erzählen würde, die aber -einmal von der Seele geschrieben- vielleicht einigen Menschen helfen könnten. Hier werden Fragen beantwortet, die wir uns alle stellen, aber nie fragen. Ich gebe nur das grobe Konzept vor: erzähl deine Story und beantworte schon im Text die Fragen, die beim Lesen aufkommen. Sei absolut ehrlich. Und dann lasse auch ich mich überraschen.

Nachdem der letzte Beitrag eine Menge Feedback  bekommen hatte, wurde mir nun dieser  ganz andere Text zugesandt. Lasst euch darauf ein, lest gründlich und bildet euch eine Meinung.

Liebst, Laura ♥

Bordeliner-Grenzgänger


Ich finde diese Beschreibung trifft es ganz gut.

Als Borderliner läuft man täglich auf einer schmalen Grenze, auf einem schmalen Pfad zwischen Abgrund und Berg. Entweder du verlierst den Halt und rutschst ab oder du findest eine Stelle, an der du den Aufstieg wagen kannst. Und ich mach euch nix vor….der Aufstieg ist schwer! Steil, steinig und Regen platscht dir ins Gesicht, weicht die Erde unter deinen Füßen auf, bringt dich zum stolpern, lässt dich ausrutschen, du schrammst dich und wenn du endlich oben angelangt bist, kannst du dennoch gnadenlos in den Abgrund rutschen.

borderline 3.jpgDa dann wieder herauszukommen ist noch schwerer und gleicht einer Schlacht. Du allein gegen 1000 Feinde- und jeder einzelne bist du selbst.

Soviel zu Metaphern…

Als Borderliner hört man immer Sprüche wie: „Reiß dich mal zusammen!„, „Das bildest du dir alles nur ein!„, „Du simulierst doch!„, „Du bist einfach nur zu faul zum Arbeiten und sitzt den ganzen Tag nur rum!„, „Du machst dir den Stress!“ usw.

NEIN, ich kann mich nicht „MAL EBEN“ zusammen reißen! Borderline lässt das nicht zu. Das ist keine Ausrede, sondern eine Tatsache und ich werde diesen S***** mein Leben lang haben! Ich kann lernen, damit zu leben, aber geheilt werden kann ich im Endeffekt nie.

Das Leben als Borderliner ist nicht leicht; ein ständiger Kampf gegen die Depressionen und die anderen netten Begleiterscheinungen. Bei mir sind es unter anderem die Zwänge -und ich meine nicht diese kleinen liebenswürdigen Macken, die irgendwie jeder von uns hat, nein-  z.b der Waschzwang, der meine Haut an den Händen so austrocknet, trotz Pflege. Und im Winter reißt die Haut auf und fängt an zu Bluten.
Ich schaffe es kaum aus dem Haus, da ich den Herd „abzählen“ muss. Das heißt jedes einzelne Lämpchen, jedes einzelne Knöpfchen und jede einzelne Platte.
Wenn ich am Abend Kerzen an hatte muss ich die, bevor ich ins Bett gehe, auf den Balkon bringen. Ich habe riesige Angst vor einem Brand. Alle Stecker müssen raus sein, bis auf Kühlschrank und Fernseher- die kann ich gerade so erdulden. Handy-laden in der Nacht geht auch nicht.

Manch einer denkt jetzt sicher: „Ist schon leicht gestört, kann ich nicht verstehen.“. Sowas ist nicht rational erklärbar und auch schwer zu beschreiben. Dieser Zwang bringt mich dazu, das alles zutun und ohne bekomme ich eine Panikattacke. Selbst während ich diese ganze Abzählerei „vollziehe“, stresst mich das Ganze so, dass meine Hände anfangen zu schwitzen, mein Herz rast und ich  kurzatmig werde. Alles in allem ein unglaublicher Stressmodus.
Und das sind nicht die einzigen Dinge die mich als Borderliner einschränken. Ich bin schlichtweg nicht teamfähig, da ich mit mehr als 2-3 Menschen nicht klar komme und schnell überfordert und überreizt bin.

Restaurants sind da schon eine Herausforderung viele Menschen und dann noch vor anderen essen…

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Auf dem Stadtfest war ich seit 3-4 Jahren nicht mehr und den Weihnachtsmarkt tu ich mir nur an, weil ich eine unglaublich große Liebe zu Weihnachten habe.
 Diese Krankheit hat so viele verschiedene Facetten, dass die Ärzte nur ein grobes Krankheitsbild haben, um Borderline zu diagnostizieren.

Nicht jeder Grenzgänger hat Zwänge, nicht jeder ritzt, nicht jeder hat Suizidgedanken. Jeder Borderliner ist verschieden und kaum einer wird von der Gesellschaft ernst genommen.

Es gibt 2 grobe Arten von Borderline. Eines, das durch Umwelteinflüsse und Dinge, die in einem Leben passieren, entsteht- und eines, mit dem man geboren wird (zu dieser Gruppe gehöre ich). Manch einer sagt, dass soetwas schlichtweg ein Serotoninmagel ist. Ihr wisst schon, dieses hübsche kleine Glückshormon und tatsächlich ist es interessant, dass die Biochemie im Hirn eines Borderliners anders ist oder anders sein kann. Aber Fakt ist: es ist nicht nur das.

Die Diagnose „Bordeline“ bekam ich mit 13, aber eigentlich hatte ich das schon immer. Ich wurde damit geboren und die Facetten und Aspekte der Krankheit wurden geformt durch meine Umwelt. Durch Dinge die passiert sind und die ich,  weniger gut, als manch einer von euch, verarbeiten konnte. Mobbing seit der Grundschule, Männer die mich ausgenutzt und verletzt haben, das Übergewicht (ausgelöst durch eine Schilddrüsenunterfunktion, Essen aus Frust und Trauer). Eine Art der Selbstverletzung ist zu essen – oder eben nicht zu essen, das ist vielen gar nicht bewusst. Man nimmt zu, fühlt sich unwohl und wird schlimm gemobbt.

Alles was ich getan habe, war für Irgendjemanden Anlass mich zu beleidigen. Egal was ich gegessen habe (sei es ein Salat oder ein Apfel)- sobald es in der Öffentlichkeit war, wurde über mich gelacht und man hat mich beschimpft. Männer haben mich mit den Worten angemacht: „So eine Fette wie du sollte doch froh sein wenn sie einer flach legen will!“.

Eines der schlimmsten Erlebnisse als Jugendliche war, dass ich ein Date hatte. Alles lief gut, zum Schluss gab es einen Kuss. Ein paar Tage später habe ich diesen Kerl gefragt ob, wir uns wieder sehen wollen und er antwortete: “ Bestimmt nicht… Soll ich die ganze Zeit kotzen?!„.
Ich habe Sprüche gehört wie: „Deutsche Panzer rollen wieder!“ oder „ÜBüHü – Übelste Büffelhüfte.
Aber das „tollste“ Gefühl ist es z.b aus dem Fitnessstudio zu kommen -glücklich und zufrieden, weil wieder 1 kg weg ist und man hat sich gerade schön ausgepowert- sofort einen Blick zu kassieren der dir sagt : DU BIST DRECK. Ein wandelnder Kackhaufen.

(Hört endlich auf mit diesen Bodyshaming. Ihr kennt die Geschichte des Menschen nicht. Ihr wisst nicht, wie er sich ernährt, was er alles gegen das Gewicht tut.) Dann kommen die Depressionen und schlimmen psychischen Löcher, aufgrund des Mobbings.

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Um sich wenigstens ein bisschen besser zu fühlen (denkt man), isst man. Oder man ritzt. Das habe ich früher auch getan, natürlich… Wenn ich gefragt wurde, warum ich das tue, habe ich es so beschrieben: Kennst du das Gefühl, wenn du schrecklichen Durst hast? Vielleicht weil du eine Weile unterwegs warst und nix bei dir hattest, vielleicht weil du Sport gemacht hast und dich einfach schrecklich ausgetrocknet fühlst. Der erste Schluck, den du nimmst, ist wie eine Erlösung. Deine Kehle wird befeuchtet und dieses quälende Durstgefühl hört auf. So fühlt sich der erste Schnitt an. Und weil dein Durst so groß ist, wirst du mehrere Schlucke brauchen bis du dich wieder gut fühlst. Ritzen oder essen ist ein Ventil für Gefühle/Depressionen, die du nicht schaffst zu verarbeiten, die dich quälen und dich schmerzen. Deine Brust zerspringt förmlich, du weinst und jede Faser deines Körpers schmerzt vor Trauer, Wut, Angst, Selbsthass und Selbstzweifel… Du brauchst Erlösung, sonst kommst du aus diesem Loch so schnell nicht mehr raus!

Ich war eigentlich schon immer bei Psychologen, Psychiatern und Diätberatern. Es  ging schon immer um meine Fehler, immer darum das ich nicht gut genug bin, so wie ich nun mal bin. Selten habe ich etwas anderes gehört oder gespürt.
Es gibt Dinge, die passieren in deinem Leben, die das Ganze auslösen und schlimmer machen -und es gibt Dinge, die das Ganze besser machen. Zum Beispiel eine Therapie! Ich rate jedem, der Probleme mit der Psyche hat, unbedingt zu einer Therapie! Aber lasst euch keine Antidepressiva aufhalsen! Das ist wie mit Make up. Du kannst einen Pickel mit Make Up wunderbar überdecken -aber Pickel bleibt Pickel. Unter der Schicht bleibt er da. Und genau das ist es mit  diesen ganzen Mittelchen. Sie überdecken das Problem, aber sie behandeln es nicht.


Und dann gibt es besondere Menschen.

Meinen ganz besonderen Menschen habe ich vor 6 Jahren kennengelernt. Meine erste richtige- und vorallem lange- Beziehung und sie hält bis heute. Ja ich bin tatsächlich beziehungsfähig, diesen Luxus hat nicht jeder Borderliner.

Dieser Mensch hat so ein unglaubliches Verständnis für mich und meine Situation… Keiner hat mich je so angesehen, so geliebt und akzeptiert. Solche Menschen ziehen dich mit einem Pick Up, mit hoher Geschwindigkeit den verdammten Berg hoch. Er hat mir die Kraft gegeben, etwas zu ändern! Und zwar nicht, in dem er das verlangt hat, sondern mit Verständnis, Akzeptanz, Liebe, Respekt und Sicherheit. Ich begab mich nach einer langen Therapiepause wieder in Behandlung und die Therapie half. Bei meinen Zwängen und dank der Therapie und eines wunderbar helfenden grünen Kräuterchens habe ich meine Depressionen ganz gut in den Griff bekommen.

Dann wurde ich 2014 schwanger… Sozusagen ein Silvester Knaller. Ich war nicht darauf vorbereitet und es geschah durch einen kleinen „Unfall“.

Ich weiß noch, dass ich aus der Praxis meiner Frauenärztin rauskam und  mit meiner Mutter telefonierte. Ich war so geschockt, dass ich mich nur schwer zusammenreißen konnte, nicht in Ohnmacht zu fallen. Ich war noch lange nicht so weit und ich wollte keinem Kind eine Mutter antun, die mitten in der Therapie steckt. Die noch nicht zu 100% ihre Depressionen im Griff hat oder zumindest gut damit umgehen kann. Ich entschied mich für eine Abtreibung.

Ich hatte Glück und konnte das ganze noch mit einer Tablette tun. Es war schrecklich, bei einer der Untersuchungen vorher, hat mir meine Ärztin den Herzschlag gezeigt… Das werde ich wohl nie mehr vergessen.  Alles lief anders, als es geplant war: eigentlich sollte die Blutung kontrolliert, nach 2 weiteren Tabletten, in der Praxis los gehen. Am 2. Tag nach der ersten Tablette. Aber es ging schon eher los. Ich schone euch jetzt nicht… Ich habe furchtbar geblutet und währenddessen, auf dem Klo, zu Hause, furchtbar geweint. Ich habe immer wieder gemurmelt, wie sehr es mir leid tut

Ich wurde auch danach lange noch untersucht, nicht in Ruhe gelassen, um mich selbst wieder zusammen zu setzen. Es hat lange gedauert, das alles zu verarbeiten.

Nach einer Weile, zu Ostern 2016, nahm ich mir vor, bis September 2016 – bis zu unserem Urlaub- so viel, wie mir bis dahin möglich ist, abzunehmen. Damit ich gesünder bin für unsere Familienplanung, die ab diesem Zeitpunkt losgehen sollte.

-21kg habe ich geschafft. Und es war verdammt harte Arbeit. Mein Körper setzt Kohlenhydrate jeglicher Art sofort an. Scheiß Schilddrüsenunterfunktion, selbst mein Arzt kann da nicht helfen. Ich habe mich förmlich mit meinen Körper „prügeln“ müssen, um jedes Kilo. Ich war jeden Tag beim Sport, habe keine Kohlenhydrate, außer denen in Obst und Gemüse (ja auch im Gemüse sind welche drin), zu mir genommen und nur Frühstück gegessen, Abends dann Eiweißshake. Also war ich so weit zufrieden. Ich hatte ordentlich abgenommen, meine Depris im Griff und Urlaub kam immer näher. Selbst da habe ich Sport gemacht. Und ich wurde direkt beim „ersten mal“ Schwanger.

Man war ich glücklich. Ich habe es sofort gespürt. Mein Umfeld sagte mir, ich würde zu sehr in mich reinhorchen und wahrscheinlich wäre es eine Scheinschwangerschaft. Doch einen Arztbesuch und einen Urin- und Bluttest später, hatte ich die Bestätigung. Aller 2 Tage musste ich nun zu meiner Ärztin, Blutabnehmen und Ultraschall machen und man hat auch in der 5. Woche noch nix gesehen. Mein Blutwert stieg aber weiter.

Ich muss dazu sagen: man sollte in der 5. Woche bei diesem Blutwert etwas sehen. Es gibt zwar auch Kleine, die etwas schüchtern sind und sich verstecken, aber da man meine Erste ziemlich schnell gesehen hat, ist das eher bei mir nicht der Fall.

Dann kam die Blutung, an einem Sonntag. Ich musste natürlich ins Krankenhaus. Es regnete und ich musste leider allein dahin. Schlechtes Omen. Ich wurde untersucht und mir wurde gesagt, ich hätte eine beginnende Fehlgeburt und es würde noch schlimmer werden

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Ich konnte meine Fassung exakt so lange wahren, bis ich aus der Tür der Klinik war. Dann bin ich halb zusammengebrochen. Ich habe so sehr geheult, es tat so weh.

Ich hatte das Abrutschen vom Berg übersprungen. Da war keine Grenze und kein Berg mehr. Plötzlich war da nur noch ein riesiges, schwarzes Loch. Ich wollte schreien, auf die Knie fallen und im Regen weinen. Der seelische Schmerz krümmte meinen Körper, lähmte ihn….ich konnte kaum laufen. Als mein Mann mich abholte, fiel es mir schwer, ihn anzusehen.
Und die nächsten Tage waren der Horror. Am nächsten Tag bekam ich Wehen, zwar nicht so schlimm, wie wahrscheinlich bei einer richtigen Geburt, aber schmerzhafte, echte Wehen. Ich musste immer wieder zum Arzt um kontrollieren zu lassen, dass mein Blutwert auch wirklich abfällt. Das tat er auch erst und dann stieg er wieder an.

Ich bekam einen Anruf: “ Sie sind noch Schwanger!“

Ich ging zum Arzt und man fand heraus, dass es wohl zweieiige Zwillinge waren. Faszinierenderweise wurden die Eizellen in einem Abstand von 1-2 Wochen befruchtet. Sowas ist ziemlich selten und man nennt es, glaube ich, Superfötation. Wieder das selbe Spiel: ständige Arztbesuche und ständiges Blutabnehmen… Ich sah aus wie ein Junkie.

Auch diesmal hat man nie etwas auf dem Ultraschall gesehen und an einem Nachmittag, nach einem weiteren Arzttermin und akutem HcG-Werttest, kam wieder ein Anruf. Ich müsse wieder ins Krankenhaus,  der Wert sei zu hoch.

Gesagt, getan. Wieder Regen- aber diesmal nicht allein. Im Untersuchungsraum haben mich dann zwei Ärzte und eine Ärztin untersucht; zusätzlich standen in dem Raum noch zwei Schwestern… Auch diesmal entdeckte man erst nix. Nach einer Weile sagte der Chefarzt, er glaube, er würde etwas im Eileiter sehen.

Ich hatte nun die Wahl zwischen Pest und Cholera. Entweder eine Op, vor der ich riesige Angst hatte, oder Tabletten die einer Chemo gleich kämen und ich müsste ein  Jahr warten, um wieder schwanger werden zu dürfen. Ab diesem Zeitpunkt habe ich angefangen, es als kosmische Strafe zu sehen.

Zwei kleine „Wir“ und keines durfte bleiben. Ich komme auch ein halbes Jahr danach nicht damit klar. Jede Schwangere, jedes Baby ist ein weiterer Stich und jede Periode eine Anklage. Ich weiß, Fehlgeburten und Eileiterschwangerschaften kommen öfter vor, als gedacht. Statistisch gesehen, sogar sehr oft. Aber mein Borderline sieht nur die Strafe, sieht nur die Trauer.


 „It’s not just a Statistic
  It’s ME!!“


Ich habe keines meiner Kleinen sehen drüfen, noch nicht mal auf dem Ultraschall. Es ist unfair und ich hasse mich für meine Gedanken, für den ungewollten, automatischen Hass und den tiefen schmerzenden Neid, gegenüber Schwangeren. Es hätte doch gereicht, mir eins zu nehmen. Warum alle beide? Warum so erst so ein Glück? Ich stand ganz oben auf dem Berg und dann war da nix, nur dieses schwarze Loch.

Auch heute versuche ich schwanger zu werden und als Borderliner mache ich mir Vorwürfe, hasse es, wie mein Körper mich verarscht und weine, weil es nicht klappt. Ich kann es kaum verarbeiten und meine Umwelt macht es mir nicht einfacher. Ich hasse diesen verdammten Satz : “ Du darfst dir kein Stress machen, dann klappt das nämlich nicht!“ Mit Vorliebe sagen/denken das Frauen, die schon Kinder haben. Mit so einer Vorgeschichte und mit dem erhöhten Risiko auf eine erneute ELS und eine weitere FG- wie zum Teufel soll ich da bitte entspannt sein? Ich werde es wahrscheinlich solange nicht sein, bis ich in der 12. Woche schwanger bin.

Und liebe Schwangere… Bitte jammert nicht über eure Schwangerschaft. Ich weiß, sowas ist nicht leicht. Aber, verdammt nochmal, ihr solltet dankbar sein und froh. Jammert nicht, dass es euch fest in die Rippen tritt… Ich darf es leider nicht spüren und viele andere auch nicht.
 All das verstärkt das Borderline nur zusätzlich, verstärkt den Kampf… Ich sehe mich in die Enge getrieben und weiß nicht wie ich mir Helfen kann. Ich scheine jetzt erst langsam den Rand des Loches zu sehen und sehe einen Lichtstrahl der mich herraus lockt. Mir kann dabei keiner helfen. Ich kann mich nur ablenken und hoffen, bald den Aufstieg wagen zu können.

borderline ende

She was brave
 and strong
 and broken
 … all at once

Das Leben als Grenzgänger ist nicht leicht...“