Rot macht glücklich

Hello Sunshine!

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Endlich scheint ab und an wieder die Sonne! Jedes kleinste bisschen Haut streckt sich den warmen Strahlen entgegen und möchte am liebsten alles aufsaugen, was in den vergangenen kalten Monaten gefehlt hat.

Gerade die ersten warmen Tage sind besonders schön. Man fühlt sich in den Arm genommen von blassen Erinnerungen an erholsame Sonnenstunden. Den Geruch von Sommergras. Die Melodie der Vögel, die fröhlich durcheinander singen. Gedanken daran kehren mit voller Intensität zurück, sodass man fast ein bisschen wehmütig wird.

Es gibt keinen Grund, traurig zu sein. Der ganze wunderbare Sommer liegt noch vor uns! Und im Sommer ist alles besser.

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Ich liebe jede Jahreszeit.  Trotzdem brauche ich viel Sonnenschein, um mein Herz wieder damit zu füllen.  Ich bin absolut optimistisch, dass uns eine tolle Zeit erwartet. In letzter Zeit lernte ich den Wert von Erlebnissen, die im Gedächtnis bleiben, schätzen. Den Wert des Erinnerns. Wir sollten uns viele solcher Momente schaffen, die uns ewig begleiten werden.  Viele Momente zu besonderen machen. Jeden genießen.

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Passend zu meiner Stimmung zog ich an diesem wunderschönen ersten-Mai-Feiertag meinen roten Mantel an. Ich fühlte mich freiheitsliebend, wollte ausbrechen und rebellieren. Wogegen, wusste ich selbst nicht so genau. Vielleicht gegen die grauen Tage, die mir noch in den Knochen stecken. Vielleicht gegen Tristesse. Vielleicht gegen veraltete Mode-Regeln. So ein schicker Mantel- und du trägst Boyfriend-Jeans im used-Look dazu? Und dann dieses Langarm-Shirt, oversized und gar nicht figurbetont. Wer weiß.

Hauptsächlich fiel mir aber eins auf: ich war der Kontrast. Ich war die Farbe. Ich war meine eigene, leuchtende Sonne, wenn sich am Himmel die Wolken verdichteten und uns die zarten Strahlen des Frühlings vorenthielten.

Rot macht glücklich. Textilien machen glücklich. Ich war glücklich.

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Der Weg zum Glücklichsein ist -von der Idee her-  eigentlich gar nicht so schwer.

Es geht natürlich nicht um Kleidung, es geht um unsere Einstellung. Unsere Programmierung. Wenn wir uns vornehmen, etwas zu schaffen und uns regelmäßig daran erinnern, werden wir diesem Ziel bedeutend näher kommen, als jemand, der sich von vornherein dafür verschließt.  Wir öffnen uns, wir nehmen es an und machen den Wunsch zu unserem täglichen leisen Mantra.

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Andere für ihr Glück beneiden ist einfach. Erfüllender ist es, eifrig nach seinem Weg zu suchen, statt eifersüchtig zu sein. Mit Leidenschaft an die Aufgabe herangehen, statt zu leiden, weil man denkt, dass man es nicht schafft. Den Willen zu haben, ans Ziel zu kommen, statt nur das haben zu wollen, was andere besitzen.

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Aber ein Großteil unserer Spezies ist gern unglücklich, wie mir scheint. Es gibt einfach viel mehr zu erzählen – und es hören alle lieber zu. Wie oft beginnen flüchtige Begegnungen mit einem „Wie geht´s?“ und enden mit „Mir geht´s auch gut“. Würde eine Antwort „Ziemlich schlecht“ lauten, wäre sofort Interesse da, das Gespräch weiterzuführen.  Sensationslust. Ist halt so.

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Wir meckern auch ziemlich gern. Im Winter verlangen wir  nach Wärme und Sonne. Die wunderschönen, enzigartigen Gebilde, welche auf Dächern, Bäumen und Straßen aus Schnee und Eis entstehen, empfinden wir plötzlich als störend. Wenn dann aber ein drückender Sommer ins Haus steht, die Tage lang und hell werden und Jacken keinen Sinn mehr machen, werden ganz schnell die Rufe nach Abkühlung laut. Und überhaupt, es ist viel zu grell. Viel zu stickig. Man würde sich jetzt so gern in einen Schneehaufen fallen lassen. Was wir nicht haben, wollen wir. Wenn wir es bekommen, wollen wir auch das nicht und wünschen uns wieder etwas anderes.

Unglücklichsein spornt sicher auch an. Etwas zu verändern, voran kommen zu wollen, sich Druck  machen. Aber ist es nicht auch schön, für einen Moment inne zu halten und wertzuschätzen, was man bereits geschafft hat?

Ich bin gern glücklich. Und ich freue mich auf den Sommer. Auf die liebsten Menschen in meiner Nähe, auf Gesundheit, besondere Augenblicke, Zeit und ehrliches Lächeln. Und Wein. Ja, muss ich zugeben. 😀

Meine liebste Hannah, die all diese Fotos geschossen hat, sagte an diesem Tag -nach etwa dreistündiger Foto-Tour- zu mir: „Wir müssten sowas viel öfter machen! Das ist eigentlich so schön!“ Und sie hat so recht damit. Wir haben uns vor Lachen den Bauch gehalten, tollten wie Kinder über die Wiesen, drehten lustige Videos und fotografierten amüsante Momente. 18222532_1315138998522988_3494154448477514401_n18275173_1315138125189742_2487377668213319755_nWir nahmen uns vor, das zu wiederholen. Weil es gut tat. ♥

In kleinen Dingen die großen Vorteile entdecken, das ist die Kunst der Zufriedenheit.

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Und ein bisschen Farbe kann auch nicht schaden. Schaffen wir Highlights!

Liebst,

Eure Laura ♥