MEET ME AT THE BEACH🌊

wp-image-911882051

Ich vermisse Zypern. Dabei bin ich noch keine Woche wieder zu Hause. Mir fehlen die glĂŒcklichen Menschen und deren lockere Art, das geniale Essen, den Luxus, selbst zu entscheiden, wann ich aufstehe und schlafen gehe, Weinchen am Abend, losgelöstes Rumgealbere mit meiner besseren HĂ€lfte und natĂŒrlich das ĂŒberwĂ€ltigend klare Meer…

Unsere schönen Erinnerungen, Videos und  Bilder trösten aber ein wenig ĂŒber mein Fernweh hinweg und natĂŒrlich möchte ich euch diese nicht vorenthalten.

wp-image-216907925

Unser Hotel war ein Traum!

Wir wohnten im GRECIAN PARK HOTEL. Wir fĂŒhlten uns richtig wohl, es war wunderschön und bot sehr viele Annehmlichkeiten. Besonders gefiel mir, dass es ein Fitnessstudio fĂŒr HotelgĂ€ste gab und die verschiedenen Restaurants hĂ€tte ich am liebsten allesamt getestet. Wir  besuchten drei – am aller-aller-aller-besten gefiel uns das japanische „UMI“-ĂŒber-den-DĂ€chern-Zyperns-Top-Restaurant ♄ Auch der Außenbereich mit Pool war entzĂŒckend. Selbst mal gucken? –>   Link zum Hotel🌟🌟🌟🌟🌟

Aller 2 Minuten verliebt

Drinnen hielten wir uns wohl die geringste Zeit auf. Uns zog es bei den hohen, sommerlichen Temperaturen nach draußen. Der Pool wurde ausschließlich fĂŒr FrĂŒhschwimmen und einen Workout-Abschluss genutzt. Wir wollten zum Meer. Eine bemerkenswert lange und ungleichmĂ€ĂŸig gebaute Treppe runter, schon waren wir am tĂŒrkisblauen Wasser. Ich liebe den Sand zwischen den Zehen und das GefĂŒhl der Sonne auf der Haut. Wir nahmen ausgiebige SonnenbĂ€der. Hach, und das Meer war perfekt. Die Zyprioten sind ĂŒbrigens unglaublich schön. Besonders die MĂ€nner.♄ Uns gefiel auch die Strandbar total gut. Da könnte ich mich jetzt auch auf ein Cocktailchen hinbegeben.

Ayia Napa hat tolle Clubs…

… haben wir gehört. Gesehen haben wir keinen. Gehört auch nicht. Ayia Napa ist eine kleine Stadt, etwa 10 Minuten Busfahrt von unserem Hotel entfernt. Wir waren oft da. TagsĂŒber zum shoppen, essen und Geschenke fĂŒr zu Hause kaufen. Sobald es dunkelte zogen wir abenteuerlustig ins Nachtleben, um Cocktails zu trinken, die nach WC-Stein schmeckten, Live-Musik zu hören, die nach wenigen Minuten stresste und um tanzen zu gehen- wie erwĂ€hnt, das war uns nicht vergönnt. 😀  Ich habe bei Jodel ernsthaft Karmapunkte abgezogen bekommen, weil ich fragte, ob es denn gute Parties in AN gĂ€be. Bösartige Jodler. Einfach mal Ja sagen.

VIP-Boat-Trip  

Entspannte Musik, coole Schiffscrew und alle Drinks umsonst, außerdem gab es eine Mahlzeit (Buffet). Wir waren lange unterwegs, legten 3 traumhafte Badestops ein und brutzelten wie BrathĂ€hnchen in der Sonne. WĂ€hrend wir uns schließlich wirklich in goldbraune Chicks verwandelten, entpuppten sich unsere Sonnen-Nachbarn als Meeresgetier: knallrote Krebse. Die cremten sich einfach nicht ein. Mir brummte schon mit Creme und Handtuch auf den Haaren der SchĂ€del. Denen muss doch das Gehirn gekocht haben. Abgesehen von der offensichtlichen Haut-GefĂ€hrdung der zwei HollĂ€nder, war der Trip absolut das Richtige fĂŒr uns. Ein TrĂ€umchen. Nur eben real.

Frauen mögen uns nicht

RĂŒckblende: Wir kommen in ein GeschĂ€ft. Egal welches. Wir werden verfolgt. Warum? Man traut uns hier nicht. Die Mitarbeiterinnen der unterschiedlichsten LĂ€den drĂŒcken sich auffĂ€llig unauffĂ€llig zwischen den Regalen in unserer NĂ€he herum. Oft suche ich gezielt deren Blick und lĂ€chle. Manchmal begrĂŒĂŸe ich sie auch ĂŒbertrieben freundlich. In den dunklen Augen aller ist nur eins zu erkennen: Hass.Kein Witz, die konnten  uns nicht ab. Ob wir nun gekauft haben, oder nicht. Ich stelle mir das so vor:

„Oh nein, jetzt kommen die hier rein. Scheiße. Die sind nicht von hier. Bestimmt Russen. Nein, keine Russen. Die sprechen komisch. Schweden. Nein, keine Schweden. Falscher Stil. Schweizer. Ich hasse sie. Jetzt gehen die sich auch noch alles nĂ€her angucken. Ich hasse sie wirklich. Wieso ruft die eine jetzt die andere? Ich geh mal hinterher und krame irgendwo herum. Jetzt haben die ein paar heraushĂ€ngende FĂ€dchen an der Jacke gefunden. Wie pingelig sind die denn bitte? Ich hasse sie. Können die sich eh nicht leisten. Jetzt gehen die was anprobieren. Ich muss den Vorhang dann wieder aufwendig wegstecken. Eigentlich soll sich ja hier keiner umkleiden. Ich hasse sie. Was machen die da drin? Ich geh einfach zur Kasse. Interessiert mich alles nicht. Vorsichtshalber sage ich der Security bescheid. Man weiß ja nie. Jetzt gucken die sich gegenseitig an und schmieren sich Honig umÂŽs Maul. Das versteht man in jeder Sprache. Tz. Stimmt ja alles gar nicht. So hĂŒbsch sind die nicht. Wenn die alt sind, sehen die richtig scheiße aus. Sind ja jetzt schon keine Augenweiden. Je lĂ€nger ich sie ansehe, desto unsympathischer werden sie. Jetzt kommen sie bezahlen. Ich muss bestimmt hinterher in der Umkleidekabine aufrĂ€umen. Ok, sie hĂ€ngen alles selber weg, aber das ist ja wohl das Mindeste, ihr kleinen Biester. Bin gespannt auf eure Gesichter, wenn ihr den Preis seht. Könnt ihr euch eh nicht leisten. Tzzz, jetzt auch noch Kartenzahlung. Hat bestimmt der Papa was draufgebucht. Jetzt vertippt die eine sich auch noch. Ich verdrehe mal die Augen. Ich hasse sie. Endlich, sie gehen. Bye, Thank you- Haut ab.“        – Cheers, wir waren trotzdem immer freundlich.

Foodporn 24/7

Essen, Essen, Essen. WĂ€hrend ich morgens kaum das Abendessen erwarten konnte, trĂ€umte ich nachts bereits vom FrĂŒhstĂŒck. Nach 8 Monaten gesunder ErnĂ€hrung, ausgewogen und natĂŒrlich regelmĂ€ĂŸig, war es mir nun ein Fest, einfach alles zu essen, was mir ĂŒber den Weg lief. (Wenn es laufen konnte, kommt es zwar nicht auf meinen Teller, weil ich kein Fleisch esse, aber you know what I mean) „In 9 Tagen zum Rollmops“ von Laura-Marie Listemann, erscheint bald auch in Ihrem Buchladen!

Lob: Das Buffet war der Wahnsinn | Kritik: Das „A la Carte“-MenĂŒ war ja wohl ein schlechter Scherz. Ich werde -wie immer- noch eine Bewertung verfassen, das könnte kĂŒnftigen Urlaubern helfen. Das ĂŒbliche 5-Sterne-Niveau konnten sie einfach bei den MenĂŒ-Abenden nicht halten. Schade.

Wenn ich „Fit“ schreibe, meine ich kein SpĂŒlmittel.

Die Anti-Kampagne zum „Rollmops in 9 Tagen“. Ich bin stolz auf uns. Ob auf dem Balkon, im Fitnessstudio oder im Pool – wir bewegten uns viel und trainierten uns  den ein oder anderen Cocktail direkt wieder ab. Jetzt wird natĂŒrlich nicht aufgehört, sondern straight weitergemacht, nur wieder mit dem ĂŒblichen Fitness-Food, Shakes und mehr Sport. 🙂 Darauf hab ich mich gefreut. LĂ€uft auch gleich wieder super.

Eine beschwerliche Reise

Ich fuhr uns von Dresden nach Frankfurt. Dann flogen wir von Frankfurt nach Warschau (Falls sich jetzt jemand fragt, warum: das fragen wir uns auch.), und von dort nach Larnaca. Nach 45 Minuten Taxi-Fahrt waren wir am Hotel.

Der RĂŒckweg sah folgendermaßen aus: Wir standen am Freitag gegen 7:00 auf, verbrachten einen tollen Tag, konnten nicht schlafen und fuhren direkt 00:30 mit dem Taxi zum Flughafen (Danke, Schutzengel, du hast dich wirklich selbst ĂŒbertroffen. Unser Taxifahrer war blind, wie ein Maulwurf und schwer depressiv. „IÂŽm tired in mind!„). Dort kam 3:30 der Flieger nach Warschau. Unser Flug dort hatte VerspĂ€tung.  Gegen 12/13 Uhr saßen wir endlich im Auto. Fuhren nochmal 1 1/2 / 2 Stunden zu Hannahs Familie. Dort verbrachten wir wieder einen schönen (Sams-)Tag. Geschlafen haben wir gegen 00:30 (Mittlerweile Sonntag). Sonntag frĂŒh fuhren wir dann nach Dresden. 15:00 war ich zu Hause und einfach nur knĂŒlle.

wp-image-569599632

Lustige kleine Stories

Ich glaube, keiner wusste so recht, wie wir zusammen gehörten. Zwei MĂ€dels im Urlaub. In diesem Hotel. Sonst nur Paare, Familien, frisch verheiratete oder solche, die sich dort verheiraten ließen. Und dann kamen wir. Wir wirken fĂŒr Außenstehende tatsĂ€chlich oft wie ein Paar, wobei ich den „mĂ€nnlichen“ Part ĂŒbernommen habe und meine beste Freundin die „Dame“ verkörpert. Ich halte ihr die TĂŒren auf, reiche ihr beim Aussteigen die Hand, trage sie durchs Wasser, öffne Flaschen und Sonnenschirme. Noch Fragen? 😀 Mittlerweile lachen wir selbst oft genug darĂŒber und besonders ĂŒber die verwirrt-belustigten Blicke der Umstehenden.

In allen Bars haben wir festgestellt, dass es irgendwie nicht ĂŒblich ist, mehr als einen Cocktail zu trinken. Die Karten werden dir sofort vom Tisch genommen, sobald du bestellt hast – und dann siehst du den Kellner niiie wieder. Wenn du die Rechnung möchtest, bereite dich mindestens 10 Minuten vorher darauf vor und winke immer wieder auffĂ€llig. Achtung: Wenn die Kellner zurĂŒckwinken, haben sie dein Anliegen nicht verstanden. 😀 Allgemein muss man sich an die Rechnungssituation echt gewöhnen. Geld inÂŽs MĂ€ppchen legen und gehen. Blindes Vertrauen – und bitte immer passendes Geld dabei haben.

Es gab, wie erwĂ€hnt, verschiedene Restaurants. Eines schönen Abends lag ein Zettel auf unserem Bett. By the way: Unser Zimmer wurde gern mal auf 7 °C runtergekĂŒhlt. Ich weiß nicht, ob de Reinigungsdamen dachten, wir wĂ€ren unter unserem MenschenkostĂŒm vielleicht  EisbĂ€ren. Oder eben doch aus Schweden. „Bitte angemessen kleiden fĂŒr das Restaurant XY“- Na, das muss man uns nicht zwei Mal sagen. Das ganze Programm: hohe Schuhe, Schmuck, Make-up, Kleid – wir waren bereit und passten wunderbar in das schicke Ambiente zwischen die anderen herausgeputzten GĂ€ste. Der Restaurant-Wechsel kam hĂ€ufiger vor, nur bekamen wir keine Information mehr. Wir sind uns sicher: das war Absicht. Alle anderen GĂ€ste waren aufgebrezelt bis zum Umfallen, wir mussten schließlich auf Gut GlĂŒck immer overdressed zum Essen gehen. Fand ich nicht so toll. Diesen einen, völlig falsch angezogenen Abend nehme ich denen sehr ĂŒbel. Ich sah nach Strand aus, die anderen nach Gala. Vielen Dank.

Unser treuer Begleiter „Jochen“ ist mein Luftmatratzen-Rochen. Der war ziemlich oft dabei und ein schöner Kontrast zu den tausend Einhörnern und Flamingos auf dem Wasser gewesen. Habe leider kein schönes Posing-Bild auf meinem Jochen gemacht. 😀

 

Und jetzt noch einmal Vielen Dank an meine liebste Hannah,

durch dich ist der Urlaub ein wunderschönes Erlebnis geworden. ♄♄♄

Niemand könnte ein besserer Reise-Buddy sein. Ich liebe auch deine Miesmuschel-Momente. 

Liebst,

LAURA