An Tagen wie diesen …

Wieviele Tage unseres Lebens sind wohl komplett aus unserem Gedächtnis gelöscht? Und wie wenige beeinflussen uns so sehr, dass sie einen Platz in unseren Köpfen bekommen?

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Ich glaube nicht, dass man jeden Tag super verrückte Dinge tun muss, damit man nachts glücklich im Bett liegt und zufrieden ist.

Ich überlege mir gerade, was ich 2018 gern beibehalten und ändern würde. Ich bin wirklich das erste Mal richtig stolz auf mich, weil ich wirklich jeden Vorsatz eingehalten habe, der mir für 2017 wichtig schien. Und was ich definitv beibehalten werde, ist meine positive Einstellung zum Leben, allen Möglichkeiten, allen Menschen und Situationen.

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Und wie kam das? Wieso sehe ich jetzt – trotz wirklich schlimmer Zwischenfälle – auf die vergangenen Tage dieses Jahres zurück und bin glücklich?

Weil ich mir fast jeden Tag besonders gemacht habe. ♥

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Wie gesagt: nicht super verrückt, aber besonders. Ich habe mich selbst überrascht. Das erfrischt den Geist. Ich habe mich jeden Tag angelächelt. Das fördert die Selbstliebe, ob man will, oder nicht. Ich habe mich so gut wie jeden Tag belohnt. Das hält die gute Stimmung aufrecht und motiviert unheimlich. Ich habe mich sehr viel bewegt und viel Zeit in der Natur verbracht. Das half meiner Gesundheit und löste eine innere Zufriedenheit aus, die ich so vorher nicht kannte. Ich habe ein paar Veränderungen in meinem Leben vorgenommen. Auch das macht mich stolz. Ich habe nur auf mich selbst gehört. Gutes Gefühl. Und das wohl wichtigste: ich habe versucht, mich von Ballast zu lösen und Negatives an mir abprallen zu lassen. Für so vieles kann ich dankbar sein.

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Es ist sicherer, sich Kleinigkeiten vorzunehmen, die man auf jeden Fall schaffen kann.

Ich  bin aber ein ganz-oder-gar-nicht-Typ. Ich nehme mir nicht vor, ein bisschen Sport zu machen, nö, ich möchte sehen, wo meine Belastungsgrenzen sind und innerhalb eines Jahres sichtbare Unterschiede haben. Und einen Marathon laufen. Um nur ein Beispiel zu nennen.

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Da muss man sich selbst einschätzen können. Wichtig ist das Ergebnis: Ich nehme es mir vor , ich schaffe das, ich bin stolz auf mich. 🙂

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„Special“  kann ein Tag schon werden, wenn man alten Freunden schreibt. Das habe ich dieses Jahr sehr oft gemacht. Sooo schöne Telefonate und Treffen.

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Einfach mal aus dem Muster ausbrechen. Sei mal rebellisch. Zieh irgendetwas an, dass du nie getragen hast und kombiniere dieses Teil dann so, dass du dich wohlfühlst. Fühl dich auffällig. Genieß es.  – Meine Erfahrung damit war toll. Man wird mutiger.

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Außerdem extrem wirksam: Lächle jeden an, der dir über den Weg läuft. Die meisten Menschen werden zurücklächeln. Manche sich vielleicht sogar positiv äußern. Oder man führt unerwartet ein nettes Pläuschchen mit dem Nachbarn, den man nicht kennt, obwohl er nur eine Straße weiter wohnt. Nicht anonym irgendwo zu wohnen ist schön, stelle ich immer wieder fest.

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Man kann bestimmt nicht jeden Tag unvergesslich machen – aber in der Gesamtheit sollte man fröhlich auf die vergangene Zeit zurücksehen können. Und je mehr Schönes den Kopf füllt, desto weniger Schlechtes hat Platz darin.23517872_1501173583252861_288310736561678625_nAn Tagen wie diesen auf den Fotos bin ich glücklich.  Die merk ich mir. Wandern ist einfach sooo befreiend. Früher bin ich keinen Meter freiwillig gelaufen. Heute kann ich es immer gar nicht abwarten, an die Luft zu kommen. Wenn man einfach nur läuft und nichts denkt (das dauert. Erstmal denkt man nämlich an alles) wird der Gang leichter und die Wahrnehmung besser. Und plötzlich sieht man so viel mehr.

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Bestimmt geht einigen richtig auf den Sack, wie ich stets bemüht bin, Harmonie und Glück zu verbreiten. Das ist aber absolut okay. 😀 Wenn es nur einem hilft, sich besser zu fühlen, hab ich doch alle Bestätigung, die ich brauch. Meine nämlich, denn dieser eine Mensch bin ich. Mir geht es gut, wenn ich helfen, trösten oder zum Lächeln bringen kann.

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2018 werde ich mir noch mehr „Tage wie diese“ schaffen. Die sind Schokolade für die Seele. ♥ Und jetzt rocken wir alle noch die letzten Monate von diesem Jahr, um später zurückblicken zu können und zu denken: schön war´s.

Laura