BREATHE.

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Darf ich vorstellen? Maik  und meine Wenigkeit. (Hoffentlich erkennt man auch ohne die typischen „Links im Bild“ oder „Rechts, kaputte Hose“-Beschreibungen, wer wer ist.)  Im weiteren Verlauf werden wir abwechselnd schreiben. Er bekommt die Farbe Waldgrün und meinen Text erkennt ihr an der Farbe Dreckiger Lachs.

Hier unser Hörbuch (aber bitte schaut euch trotzdem die Bilder an.)  3 Teile + Outtakes / Gedanken.



EINATMEN.

Es ist so laut hier. Das Fenster ist offen; sie braucht frische Luft. Draußen fährt donnernd ein LKW vorbei und übertönt kurz den Baulärm, den schwere Maschinen bei dem langwierigen Versuch, die Straße aufzureißen, erzeugen. Die Bauleute tragen Hörschutz. Bräuchte sie auch.

Sie fragt sich, wozu das überhaupt gemacht wird. Wochenlang werden die Straßen gesperrt, gebaut, gelärmt – und all das für ein bis zwei Wochen funktionstüchtige Leitungen?  Sie schüttelt kurz den Kopf, was aber nicht zum gewünschten Effekt führt. Ihre Gedanken kreisen um alles, was nicht mit ihrer Aufgabe zu tun hat.  Wäre das Projekt vor ihr ein Magnet, hätte ihre Konzentration einen gegensätzlichen Pol.  Nicht mal mit viel Anstrengung kann sie sich sammeln.

Jetzt schreit ein Kind vor dem Fenster. Eine Mutter -sie schätzt sie auf Mitte zwanzig-  ätzt ihren Spross genervt an. So will sie nie werden. Wie die wohl aussieht? Sie fährt schon ein paar Millimeter mit dem Drehstuhl zurück. Nein, sie muss hier vorankommen. Sonst wird das ewig nichts. Ein paar Minuten später schließt sie energisch das Fenster. Besser.

Bis sie die Kollegen telefonieren hört, einer hustet, eine Tür knallt. Der Drucker brummt, ein Fax wird angekündigt.  Ein Klingeln raubt ihr den letzten Nerv. Sie schließt die Tür und hofft auf Ruhe.

Die Lüftung ihres Laptops scheint unerträglich laut geworden zu sein. Und dann knurrt auch noch ihr Magen. Sie ist kurz davor, aufzugeben.  Es ist so laut hier.Breathe-4_preview

AUSATMEN.

Sie sitzt auf einem Stein. Ihre Beine liegen bequem auf dem  kalten, moosigen Rücken des kleinen Felsens, den sie zwischen den Bäumen entdeckt hat.  Ein leichter Wind hebt die Spitzen ihrer Haare an und legt sie ungeordnet auf ihrer Schulter ab. Sie atmet ruhig und schaut auf die Welt, die sich unter ihren Füßen erstreckt. Eine wilde Welt voller naturgegebener Schönheit.  Sie kann sich kaum sattsehen an der Pracht des Waldes. Weit musste sie nicht laufen, um hier oben sitzen zu können. Mit jedem Meter legte sie auch ein bisschen Anspannung ab, sie – und auch die Landschaft um sie herum – wurden ruhiger.

Jetzt genießt sie die Stille.

Obwohl es gar nicht still ist. Käfer surren nah an ihrem Kopf vorbei, Vögel zwitschern durch die klare Luft, einer ist besonders laut. Es knistert und knackt überall, Bäume ächzen unter ihrem Gewicht, manchmal hört man auch Schafe, wenn der Wind ihr Blöken bis zum Berggipfel hinauf trägt.

Und sie hört sich atmen. Wie lang hat sie sich nicht mehr atmen gehört.

Sie schließt die Augen und hört zu. Sie kann sich hier neu sammeln. Hier ist nichts zu laut.

Ihre Ohren machen Urlaub vom Alltag. Breathe-21_preview


Einatmen.

Das konnte er noch nie leiden. Menschen, vor allem junge, unerfahrene Menschen, die ihre absurden, von falschen Idealen verpfuschten Weltanschauungen in die Öffentlichkeit posaunen, als seien sie der Papst und jeder im Umkreis von 500 Metern nur erschienen, um an ihrer von grammatikalischen Verfehlungen und größenwahnsinniger Logik geprägten Logorrhoe teilzuhaben.Vielleicht ist es zu einem Normalzustand geworden, dessen Beginn er einfach nur verschlafen hat, dass die Generation, zu der er sich zumindest laut seinem Geburtsjahr zählen muss, schon alles über den anderen wissen muss, bevor man sich persönlich kennengelernt hat. Alleine der Drang danach, alles und jeden kennenzulernen, über Personen zu debattieren, zu werten, kam ihm schon immer etwas suspekt vor. Er hat nichts gegen bestimmte Menschen, manche mag er, manche kennt er nicht. Ein Zustand, der ihn nie beunruhigt hat. Doch nun sitzt ihm diese spätpubertäre Göre im Café gegenüber, die er heute zum ersten Mal persönlich spricht, und beantwortet Fragen über seine Freunde, über die, die es ihrer Meinung nach noch werden sollten, über seine Instafollower und über seine Pläne für die Zukunft. „Einfach mal die Fresse halten“ ist der Gedanke, den er gerade im Kopf hat, während er die Frage, ob er denn für ein Früchstück aus Müsli mit Chiasamen, Guacamolebrot mit frischem Obst und Mandelmilch auf sein geliebtes Sucuk mit Ei verzichten würde mit einem „Mhjawiesonich“ beantwortet, eine Handvoll Erdnüsse in der Backentasche und das Bierglas schon im Anschlag. Das Wetter heute ist eigentlich ganz schön. Man hätte sehr gut mit den Jungs Fussballspielen gehen können. Oder entspannt irgendwohin fahren, raus aus der Stadt.
„Wenn du willst, gebe ich dir auch ein paar Tips, wie du mehr Follower bekommst und ne viel größere Reichweite bekommst.  Hab gesehen, du machst ja auch paar schöne Fotos, wir könnten ja sogar mal welche zusammen machen, ich kenne da auch nen richtig coolen Fotografen.“Breathe-32_preview

Er denkt auf jeden Fall mal drüber nach, hätte definitiv Bock drauf.
Sich kurz entschuldigend, lässt er die Mischung aus Rihannas Lippen, nachdem sie von Chris Brown geklatscht worden ist, gebettet in einem wahrscheinlich sogar recht hübschen Gesicht in der Farbe eines mehrmals benutzten Kaffeefilters, der seit einer Woche im Müll trocknet, einem Hoodie, der sogar dem schwarzen Typen aus „Green Mile“ zu groß gewesen wäre und einem Paar roter Sneaker, die so rot sind, dass die Göre damit locker in einem Kontrollturm als Orientierung für herannahende Flugzeuge bei Stromausfall hätte arbeiten können, auf ihrem Platz zurück, um kurz vor die Tür zu gehen.
Was ist heute noch normal? Oder ist er es eben einfach nicht mehr? Er, der es liebt, auch mal alleine zu sein, zu lesen, in der Natur zu sein, der sein Handy manchmal sogar zu Hause liegen lässt, es schlicht vergisst und sich dann so komisch vorkommt, wenn er in der Bahn neben all den Schulkindern sitzt, die ihre sozialen Netzwerke immer parat haben, mehr Sprachnachrichten über Whatsapp versenden als mit ihren Freunden zu sprechen, während er einfach nur aus dem Fenster guckt und die Leute, das Treiben, das Leben beobachtet.
Wir sind so viele. Wir haben so wenig Freiraum, in dem es immer schwerer wird, alleine und für sich zu sein. In Ruhe zu sein. Wieso verlieren wir die Lust, aber vor allem die Fähigkeit, in Ruhe zu sein? Wieso bekommen wir das Gefühl, uns entschuldigen zu müssen, wenn wir einem befreundeten Menschen für eine Party absagen, weil wir lieber unsere Ruhe haben möchten? Und wieso scheint er der einzige zu sein, der diese Gedanken hat? Breathe-37_preview

Er zieht noch einmal genüsslich an seiner Zigarette, atmet zufrieden aus, und geht.
Hat er nicht was vergessen?


EINATMEN.

Hör mir doch mal zu!“

Habe ich, aber du hast vorhin was ganz anderes gesagt!“

Hören wir uns wirklich noch zu? Gehen nicht wahnsinnig viele Informationen verloren, weil wir gelernt haben, wie man selektiert?

Sie sitzt am Tisch und schreibt. Im Hintergrund dudelt im TV gerade das achte Mal die Wäscheduftperlen-Werbung mit der schrecklich-nervigen Frau im zwanziger-Jahre-Stil  vor sich hin. Obwohl sie nicht darauf achtet, nimmt sie es dennoch  wahr.

Wie könnte sie auch nicht? Ihr Gehirn ist dafür gemacht, Reize aus der Umgebung aufzunehmen und umzuwandeln.

Ihr Handy brummt geräuschvoll neben ihr auf. Zwei mal. Schnell ist das Display entsperrt, noch schneller die Nachricht bei Whatsapp geöffnet. Sie lauscht der Voicemail und überlegt sich beim hören schon eine Antwort. Sie scrollt noch einmal durch das vorangegangene Gespräch. Sie kann sich ja sonst unmöglich jedes Detail merken.

Wenn sie sich mit Menschen streitet, hat das nur zwei Gründe:  Lügen oder Missverständnisse durch Unachtsamkeit. Wenn jemand lügt oder sich nicht loyal verhält, streitet sie allerdings nicht lang. Sie zieht einfach einen Schlussstrich.  Missverständnisse durch nur- halb-oder-gar-nicht-zuhören geschehen jedoch relativ oft.  Wenn ihr jemand nicht richtig zuhört, ist sie verletzt. Aber natürlich passiert ihr das auch manchmal. Wenn der Kopf voller Gedanken ist und nebenbei noch so vieles nur darauf wartet, erledigt zu werden, können schon mal Details verloren gehen. Sie ärgert sich darüber, denn sie will ja wissen, was die Menschen, die ihr etwas bedeuten, bewegt.Breathe-15_preview

AUSATMEN.

Es gibt nicht viele Menschen,  mit denen man wunderbar schweigen kann. Gemeinsam allein sein kann.

Scheinbar genau so selten finden sich welche, die ohne Ermüdung  jeden Gedanken miteinander teilen können, sich gegenseitig Raum für Erzählungen lassen und sich ungeteilte Aufmerksamkeit schenken.  Wo sicher viel drum herum  passiert, aber das bemerken sie kaum.

Viel öfter sollten wir alle Ablenkungen ausschalten, so gut es geht.  Man lernt Menschen neu und viel besser kennen, wenn man ihnen aufmerksam zuhört, ihre Gestik und Mimik studiert, verschiedene Facetten ihres Charakters sehen darf.

Mit all den vielen bunten Zerstreuungen und Unterhaltungsmöglichkeiten um uns herum, sollten wir eines nie vergessen: Menschen, die mit Konzentration und Interesse zuhören können, bekommen immer die meisten Geschichten erzählt.Breathe-6_preview


Einatmen!

So hatte es ihm seine Mutter immer gesagt. Wenn etwas geschah, was ihn beunruhigte, holte er immer erst tief Luft, bevor er anfing nachzudenken, über das was jetzt am besten zu tun sei und über die möglichen Konsequenzen seines Handelns.
Infrage gestellt hatte er das nie. Für ihn machte es Sinn, durch und durch. Alleine schon aus dem Grund, dass seine Mutter immer recht hatte. Das war einfach so. Breathe-14_preview

Nun stand er da. Es war eiskalt. Alles war still, man hörte lediglich die Geräusche, die ein Wald eben so macht. Dort knackte es, in ein paar Metern Entfernung verkündete ein Vogel dem Rest der hiesigen Bevölkerung, dass es nun an der Zeit sei, aufzuwachen, und irgendwo antworteten ein paar andere Vogelfamilien mit ihren Unmutsbekundungen. Für sie ging nun der Alltag los. Ob die Tiere im Wald auch so sehr über ihr Tun und die Auswirkungen ihres Handelns nachdachten, wie er es tat? Ob die Vogelmutter vielleicht ein Junges hat, dem sie die morgendliche Ration Würmer streicht, weil es am Vortag zu lange wach im Nest gelegen und gesungen hat?
Er verwarf den Gedanken und sah sich nach links und rechts um. Auf beiden Seiten erkannte er unter den Atemwolken, die aus den vielen, vor Anspannung leicht geöffneten Mündern emporstiegen und zu einem dichten Nebel zwischen Ästen und grünbraunen Blättern verwuchsen, hier und da ein mehr oder weniger bekanntes Gesicht. Sie hatten es schon mal versucht. Irgendwann. Er spürte, dass nun der alles entscheidende Augenblick nähe rückte, schloss seine Augen und atmete tief ein. Er spürte, wie die Luft in seine Lungen strömte, schmeckte den torfigen, nadligen Geschmack des Waldes auf seiner Zunge, fühlte, wie seine Bronchien sich weiteten und immer mehr Sauerstoff aufnahmen, um ihn in jeder Zelle seines warmen, pulsierenden Körpers zu verteilen, wie lauter kleine Vogelschwärme, die aus ihrem Winterurlaub zurückkehren und sich wieder in ihre heimischen Baumkronen niederlassen, um das Leben neu anzukünden.

Da fällt der Schuss. Sein Körper erwacht aus seinem einsekündigen Tiefschlaf, jede Muskelzelle fängt an, hektisch und unter Hochtouren zu arbeiten, dem einen, großen, von ihm vorgegebenen Ziel folgend: Geschwindigkeit.

Alles, was er von nun an tut, dreht sich nur um diese eine Sache: Voranzukommen. Schneller als alle anderen.Er sieht, wie die Atemwolken neben und um ihm herum immer weniger werden, bis sie schließlich ganz verschwinden. Nun ist alles wieder, wie es sein soll. Er ist allein, die anderen hinter ihm. Sie interessieren ihn nicht mehr. So sollte es sein, am besten für immer, denkt er sich.Nach einiger Zeit fängt es immer an. Die Arme werden schwerer und die Schultern beginnen zu schmerzen. Die kalte, trockene Waldluft lässt seine Lungen brennen, seine Augen sehen im Tunnel und das einzige, was seine Gedanken bestimmt, ist das Ziel. Was nebenher geschieht, ist ihm egal, es dient lediglich dazu, überwunden zu werden. Er braucht sich nicht umsehen, er spürt die Blicke der anderen in seinem Nacken, fühlt deren Neid und Zorn, weiß, wie sehr sie sich wünschen, dass er stürzt. 
Er läuft ins Ziel. Als Erster.

Ausatmen. Breathe-25_preview


EINATMEN

RÜCKBLENDE.  Sie schaut in den übervollen Terminplaner und rauft sich gestresst die Haare. Während sie -nervöser Tick- an ihrer Unterlippe kaut,  bis diese blutet, ihre Kundenliste durchgeht, führt sie ein Beratungsgespräch am Telefon. Eigentlich mag sie sowas gar nicht. Die Kunden, die sich von ihr Frisurenwünsche erfüllen lassen möchten, sollen in den Salon kommen und sich mit ihr dafür hinsetzen und Zeit nehmen. Diese Kundin am Hörer kommt allerdings von weit her.

Sie soll jetzt einschätzen, ob man deren Haare – die sie noch nie gesehen , -geschweige denn gefühlt hat – blondieren kann. Sie gibt ausweichende Antworten und bespricht mit der aufgeregten Anruferin, dass vor Ort entschieden werden müsse und sich notfalls andere tolle Möglichkeiten böten.

Sie quetscht das große Umstyling zwischen zwei andere große Projekte und hofft, alles reibungslos zu schaffen. Die Leute warten nicht gern. Auch nicht für sie. Letztlich ist sie eben doch nur die junge Frau, die die Haare macht. Und wenn das nicht klappt, kommt eben keiner mehr. Da endet die Kundentreue.  Die Menschen kommen in den Salon und wollen ein Komplett-Paket von ihr.

Bedienung, Schmeicheln,  therapeutische Gespräche, Beratung, perfekte Leistung und ein riesiges Entertainment-Programm, damit sich der Preis lohnt. Und wenn die „Friseuse“ (da rollen sich mir die Fußnägel hoch, wie euch auch, wenn ihr euch das gerade bildlich vorstellt) besonders nett war, bekommt sie ein bisschen Trinkgeld. Verdienen ja so wenig. Die Armen. Aber wenn der Preis steigt, verschwinden die Kunden.

Sie huscht zurück zu ihrem Arbeitsplatz, entschuldigt sich höflich bei dem Mann auf ihrem Frisierstuhl  für die Unterbrechung und knüpft an das vorangegangene Gespräch an.

 SPÄTER. Sie zündet eine Kerze an, zupft noch ein paar Schnitthaare aus ihrem Kleid (Schnitthaare finden sich auch nach dem Duschen noch am Körper. Die überleben wahrscheinlich auch einen Atomkrieg) und drapiert zufrieden Möhren neben den Kartoffeln. Ihre Freunde sitzen schon erwartungsvoll am Tisch.

Bei angeregter Diskussion über Instagrambilder von unerreichbaren Personen wie Novalanalove oder Alexis Ren, fällt ihr dann plötzlich etwas ein. Hat sie die Abrechnung heute richtig gemacht? Wer hat morgen früh Dienst und könnte das korrigieren? Und hat sie nicht irgendwem schon den Termin versprochen, den sie jetzt der künftig blonden Kundin angeboten hat? Würde sie vielleicht beide schaffen – und trotzdem beide zufrieden stellen können?

Während ihre Freunde fröhlich kauend um sie herum sitzen, kramt sie ihr Trinkgeld aus der Tasche.

12 Euro heute. Gestern gab´s mehr. Hat sie etwas falsch gemacht? Wer hat eigentlich wie viel gegeben?  Den Gesprächen am Tisch folgt sie längst nicht mehr.

Sie sagt Ja zu irgendeiner Planung fürs Wochenende.

Nachts schläft sie kaum, weil sie die Gedanken an die kommenden und vergangenen Termine kaum loslassen. Was hat sie heute Abend eigentlich gegessen? Achja, Möhren gab´s.

Sie fällt in einen traumschweren Schlaf, der sie morgens erschöpft aufschrecken lässt und fragt sich, wieso sie sich so gestresst fühlt. Nach dem Aufstehen ruft sie gleich im Salon an, um zu fragen, ob die Abrechnung gestimmt hat.Breath_preview

AUSATMEN.

Wenn dir dein Job den letzten Nerv raubt und du an nichts anderes mehr denken kannst, machst du etwas falsch.

Sie hat den Beruf gewechselt.

Sie war selten so gelöst und glücklich wie nach diesem Schritt. Keine Fragen nach Feierabend mehr, ob sie nicht vielleicht morgen noch jemanden reinschieben könnte. Kein „Berate mich mal!“ auf der offenen Straße. Kein Schnitthaare-aus-den-unterschiedlichsten-Körperstellen-Ziehen mehr. Kein Bücken und Kriechen mehr, um sich einen Euro Trinkgeld zu erarbeiten.

Der Job-Wechsel ist sicher nicht immer nötig. Nötig ist aber, dass man den Beruf getrost da sein lässt, wo er hingehört. Und das ist sicher nicht dort, wo deine Freunde sind und mit dir Spaß haben wollen.2_preview


Danke an Spiegelkomplexfotografie für die stimmungsvollen Bilder und das unvergessliche Shooting! ♥

Ilja – Vielen Dank für diesen schönen Eindruck unseres Ausfluges durch dein Video. Du hast es echt drauf. ♥

Danke Maik . Du hast das auch ganz toll gemacht. 😀 ♥

Besonderer Dank gilt natürlich Lutz. Du hast uns inspiriert, motiviert und durch deine lockere, kontaktfreudige Art unser Projekt zu einem absoluten Highlight in unserem jungen Leben gemacht. Wir besuchen dich bald wieder. ♥


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Das ist Lutz.